Spitzentennis in Trier

Einzelfinale-Siegerehrung_web2

Das ITF Future Turnier

Wie schon im letzten Jahr haben sich die beiden topgesetzten Spieler beim Trierer ITF Future Turnier bis ins Finale durchgesetzt. Damit haben die zwei Rheinland-Pfälzer ihren Weg nach oben in der Weltrangliste bestätigt …

Ein hochklassiges, dramatisches Einzelfinale konnten die rund 300 Zuschauer auf dem Center Court des TC Trier erleben: Jan Choinski, die Nummer 295 der ATP-Weltrangliste und in Trier an Nummer Eins gesetzt, überzeugte mit viel Power und gewaltigen Aufschlägen. Der 22-jährige aus Münstermaifeld gewann den ersten Satz, dann aber kam Benjamin Hassan, 23 Jahre alt und Nummer 384 der Weltrangliste, immer besser ins Spiel. Der Koblenzer spielte variantenreicher als Choinski und gewann den zweiten Satz. Der dritte Satz brachte die Entscheidung und ließ Jan Choinski über seinen ersten Finalsieg in Trier sowie 18 ATP-Punkte jubeln. Bei der Siegerehrung direkt im Anschluss überreichten Dieter Kirschenmann, Präsident des Tennisverband Rheinland e.V, Michael Maxheim, Vizepräsident des Sportbund Rheinland, und Alexander Jelen, 1. Vorsitzender des TC Trier 1888 e.V., Trophäen und Siegerscheck. Aber auch für Benny Hassan gab es noch ein Happy End: Im anschließenden Doppelfinale gewann er mit seinem Partner Constantin Schmitz gegen Alexander Merino (Peru) und Christoph Negritu (Deutschland). Die Zuschauer kamen auch bei diesem Finale durch die spektakulären Ballwechsel und die Spannung voll auf ihre Kosten. Markus Grundhöfer, langjähriger Turnierchef des mit 15.000 US- Dollar Preisgeld dotierten ITF-Turniers, zog eine positive Bilanz: „Der Name der Turnierserie ‚ITF Future‘ hat sich in diesem Jahr besonders bestätigt durch die beiden jungen Finalisten, die sicherlich noch in den nächsten Jahren auf sich aufmerksam machen werden. Besonders freut es mich natürlich, dass beide auch noch aus Rheinland- Pfalz kommen, das hatten wir so auch noch nicht in der 32-jährigen Historie des Turniers. Alles in allem war es eine tolle Turnierwoche, auch dank des guten Wetters und nicht zuletzt durch die tolle Arbeit der ganzen Turniercrew.“

Doppelfinale

Choinski, Hassan