„Schatz, wir seh´n uns vor Gericht.“

Jutta ChristenJutta Christen, Fachanwältin für Familienrecht Fachanwältin für Arbeitsrecht

„Bis dass der Tod uns scheidet“ ist heutzutage bei einer Scheidungsquote von bis zu 52% nicht mehr die Regel. Gerade zur eigenen Absicherung und um spätere Konflikte zu vermeiden, ist es empfehlenswert, sich bereits vor der Eheschließung zu informieren:

Ehevertrag
Präzise formulierte Verträge helfen im Streitfall, Prozesse zu vermeiden. Aus diesem Grund ist eine Beratung zu einem Ehevertrag von Vorteil. Hier können die aktuelle Situation analysiert und die Eventualitäten bedacht werden, um bereits im Vorfeld etwa Gütertrennung, den Versorgungsausgleich oder aber auch den nachehelichen Unterhalt festzuhalten.

Güterstände
Ist nichts Anderes festgelegt, so befinden Sie sich nach der Vermählung im Güterstand der Zugewinngemeinschaft, das heißt der erwirtschaftete Zugewinn wird – kommt es zur Scheidung – aufgeteilt. In einem Ehevertrag lassen sich zudem die Gütertrennung (Trennung der Vermögen, allerdings ohne Zugewinnausgleich) oder die Gütergemeinschaft (Verschmelzung der Vermögen der Ehepartner zu einem einzigen Gesamtgut) fixieren. Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung oder doch besser Gütergemeinschaft? Wir ermitteln gemeinsam mit Ihnen den für Sie optimalen Güterstand und halten ihn in einem Ehevertrag fest!

Schenkung
Gerade beim Thema Schenkung stellen sich viele Fragen – nicht nur für Unverheiratete, sondern auch für Eheleute: Welcher Freibetrag steht in welcher Position zu? Wann macht eine Schenkung vor einem Erbe Sinn? Was passiert – je nach Güterstand – mit der Wertsteigerung der Schenkung? Viele Fragen, die es abzuwägen und zu berücksichtigen gilt. So ist beispielsweise auch der Wechsel des Güterstandes während der Ehe möglich und kann – sofern größere Vermögen übertragen werden sollen – steuerlich vorteilhaft sein („Güterstandsschaukel“).

Unternehmerscheidung
Die Scheidung von Unternehmerehepaaren hat großes Konfliktpotential und kann auch die Angestellten betreffen: Gibt es keinen Ehevertrag, gilt der Zugewinnausgleich. Bei Gründung des Unternehmens während der Ehe kann dies die Hälfte des Unternehmens ausmachen und im schlimmsten Fall existenzbedrohend sein. Deshalb ist vor allem für Unternehmer ein Ehevertrag ratsam, der eine optimierte Zugewinngemeinschaft festlegt, von der bei einer Scheidung das Firmenvermögen ausgeschlossen wird.

Eine Scheidung kann natürlich viel umfangreicher sein als in den hier genannten Beispielen beschrieben. Darum stehen wir Ihnen gerne bei allen Fragen zum Familienrecht vor, während und nach der Ehe beratend zur Seite!

DR. BASTGEN
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