Statement der IHK Trier zu möglichen Einschränkungen für die Gastronomie

Übereinstimmende Medienberichte deuten darauf hin, dass am Mittwoch neue Beschränkungen für die Wirtschaft folgen könnten. Hierauf blickt die IHK Trier mit Sorge. Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer erklärt hierzu:

„Gesundheitsschutz hat für die Unternehmen oberste Priorität. Bei Einschränkungen, die die unternehmerische Freiheit betreffen, sollte mit Blick auf die tatsächlichen Infektionsherde entschieden und regional unterschieden werden. Handel, Gastgewerbe, Fitnessstudios und andere im Frühjahr vom Lockdown besonders betroffene Betriebe haben mit ihren Corona-Schutzmaßnahmen dafür gesorgt, dass von ihnen kein nennenswertes Infektionsrisiko ausgeht. Aus epidemiologischer Sicht spricht nichts dagegen, dass sich gesunde Menschen in einem Restaurant bewirten lassen. Das sollte bei der Prüfung der Verhältnismäßigkeit etwaiger Einschränkungen des Geschäftsbetriebs besonders beachtetet werden. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass einzelne Branchen nun die Konsequenzen einer steigenden Fallzahl im privaten Bereich alleine tragen sollen. Uns allen muss klar sein: Der Schutz unser aller Gesundheit wird nur gelingen, wenn wir die Gesundheit unserer Wirtschaft nicht aufs Spiel setzen.“

Foto: Dr. Jan Glockauer/IHK Trier

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